Die richtige Winterpflege für trockene Haut

8. Februar 2018

Im Winter macht Ihre Haut ganz schön was mit. Kälte, Heizungsluft und dicke, eng anliegende Kleidung strapazieren sie und trocknen sie aus. Die Füße werden eher versteckt als gepflegt und verschwinden tagsüber in festem Schuhwerk und abends auf dem Sofa in dicken Socken. Die Folge: Die Haut wird trocken, rau und rissig. Am schlimmsten betroffen sind die Stellen, an denen ohnehin nur wenige Talgdrüsen sitzen. Dazu gehören Ellenbogen, Oberarme, Schienbeine, Rücken, Wangen und die Unterseite der Füße.

Dabei ist der Winter doch eigentlich perfekt geeignet für regelmäßige kleine Pflegeeinheiten zuhause. Nehmen Sie sich am besten gleich am nächsten nasskalten Wochenende mal Zeit für sich und Ihre Haut. Mit diesen Tipps wird und bleibt sie gesund und schön:

  • Vollbad: Sie möchten Ihr Wellnessprogramm mit einem luxuriösen Bad starten? Aufgepasst! Das heiße Wasser trocknet Ihre Haut zusätzlich aus. Um das zu verhindern verwenden Sie am besten ein Ölbad und cremen sich anschließend mit einer reichhaltigen Pflegelotion ein.
  • Cremes & Öle: Falls Sie Ihre Haut nicht sowieso schon regelmäßig eincremen, sollten Sie jetzt unbedingt damit beginnen. Verwenden Sie für Gesicht und Hände fetthaltigere Creme als im Sommer und massieren Sie Ihre noch nasse Haut nach dem Duschen mit einem Körperöl ein. Sie werden staunen, wie gut das tut!
  • Apropos duschen: Wenn Sie nicht stark schwitzen, sollten Sie sich am besten nur jeden zweiten Tag duschen. Denn auch duschen trocknet die Haut aus. Probieren Sie doch einfach mal aus, ob Sie sich damit wohlfühlen.
  • Urea: Vielleicht habe Sie es schon mal gehört oder gelesen: Cremes mit Urea (Harnstoff) sind besonders wirksame Pflegeprodukte bei Kälte. Der synthetisch hergestellte Zusatz bewirkt, dass Hautzellen sich verbinden und sich der Wasserverlust verringert.
  • Peeling: Was im Sommer der Haut gut tut, stresst sie im Winter. Verzichten Sie bis zum Frühling lieber auf Schälkur und Rubbelbürstchen.
  • Rissige Stellen: Die Haut an Ellenbogen, Knie und Schienbein ist besonders anfällig dafür, trocken und rissig zu werden. Verpassen Sie diesen Stellen am besten eine sanfte Abreibung aus zwei Esslöffel Zucker und einem Esslöffel Weizenkeimöl. Anschließend mit einem Urea-Produkt eincremen – und schon ist die Haut wieder zart.
  • Füße: Vermutlich müssen wir Ihnen hier nicht erklären, dass ein ölhaltiges Fußbad und eine anschließende Pflege mit einer reichhaltigen Fußcreme eine Wohltat für Ihre Winterfüße ist. Deshalb geben wir Ihnen einfach den Tipp, sich mal eine professionelle Fußpflege zu gönnen. Am besten mit Massage. Das bekommen Sie selbst garantiert nicht so schön hin.
  • Wasser I: Weniger außen, mehr innen – das könnte Ihr Wintermotto zum Feuchtigkeitserhalt Ihrer Haut sein. Soll heißen: Wie oben schon beschrieben weniger heiß baden und duschen, dafür aber unbedingt ausreichend trinken. Dazu können Sie herrlich duftende und wärmende Tees animieren. Gehen Sie doch mal wieder in einen Teeladen!
  • Wasser II: Trockene Heizungsluft ist einer der Hauptursachen für den Feuchtigkeitsverlust unserer Haut. Mit kleinen Wasserschälchen in Heizungsnähe können Sie preiswert ein wenig Abhilfe schaffen. Das tut auch Augen und Atemwegen gut.

Kommen Sie gut durch den Winter und bleiben Sie gesund!

Similar posts

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Send this to friend