Motorik-Spiel-Spaß für Babys

12. November 2017

Es gibt ja wirklich viel Zeug, was man Babys kaufen kann. Wenn man sie aber einfach mal machen lässt, dann merkt man schnell, dass sie den meisten Spaß an den Gegenständen haben, die wir auch benutzen. Heute möchte ich euch zeigen, wie man ganz alltägliche Gegenstände in tolle Motorikspielzeuge für Babies basteln kann. Die kosten nicht viel Geld und sind für die kleinen Racker umso interessanter, weil es Dinge sind, die Mama und Papa auch benutzen.

Motorik und Konzentration

Generell ist es so, dass sich ab etwa 8 Monaten die Fingermotorik in großen Schritten entwickelt. Die Kinder lernen den sogenannten „Pinzettengriff“ bei dem Gegenstände nun nicht mehr mit der ganzen Hand, sondern mit dem Daumen und Zeigefinger angehoben werden können. Auch lernt das Baby nun, sich besser und auch länger auf einen Gegenstand zu konzentrieren, statt Dinge zu greifen, während es nach wie vor in die Ferne guckt. Diese Fähigkeiten werden mit den nachfolgend erklärten Spielen optimal gefördert und unterstützt. Und wie gesagt: es braucht dazu nicht immer teures Spielzeug. Ein paar Alltagsgegenstände oder sogar Dinge, die man sonst wegwerfen würde, reichen absolut und machen den Babys manchmal sogar noch viel mehr Freude.

Der knifflige Schneebesen

Meine große Tochter hat damals schon Schneebesen geliebt und auch die Kleine ist ganz fasziniert davon. Damit kann man herrlich trommeln, damit herum wedeln oder eben auch toll kleine Gegenstände heraus friemeln. Ich habe zum Basteln eigentlich immer kleine und große Plüschbälle im Haus, die habe ich in den Schneebesen gesteckt und das Baby liebt es die bunten weichen Kugeln heraus zu fischen und sie dann zu kneten. Sie fühlen sich angenehm an und das Herausholen zwischen den Drähten des Schneebesens erfordert schon einiges an Konzentration und Fingergeschick. Danach kann man die Bällchen toll ansabbern und herumwerfen. Was ein Spaß. Auch bunte Pfeifenreiniger können hier toll zwischen die Drähte gesteckt und dann wieder heraus gezogen werden.

Die Taschentuch-Box

Auch hier kommen wieder die Plüschbällchen ins Spiel, die ich für das Baby in einer leeren Taschentuchbox versteckt habe. Die Öffnung der Box ist gerade groß genug für die kleinen Händchen und durch die Plastik-Lamellen sind die Papp-Kanten nicht zu scharf. Auch andere Gegenstände wie eine alte Fernbedienung oder kleine Gummi- oder Holzfiguren verschwinden hier problemlos und können von den kleinen Händen wieder herausgeholt werden, nur um sie danach wieder hinein zu stecken.

Der Eierkarton

Schon meine Große liebte es, Dinge zu sortieren. Dies funktioniert ganz toll mit einem leeren Eierkarton. Hier können kleine Gegenstände in die kleinen runden Eierfächer sortiert werden, Große kommen in den Deckel gegenüber. Hier brauchen Babys zu Anfang noch etwas Hilfe, zu groß wird der Frust wenn alles daher fliegt, weil man mit dem Karton lieber herum wedeln möchte. Aber auch hier machen die herum fliegenden Teile großen Spaß. Natürlich sollten die Kleinteile nicht zu klein sein, damit keine Verschluck- und damit Erstickungsgefahr besteht.

 

Eure

Janina Weser, unsere Blogger-Perle von perlenmama.de.

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