Entspannt in den Urlaub: 10 Tipps für lange Fahrten

24. September 2017

Inklusive Checkliste für unentbehrliche Dinge

In wenigen Wochen können Sie sich einen erholsamen Kurztrip gönnen. Der Tag der deutschen Einheit kündigt sich an und bringt uns ein Geschenk, das besonders Familien freuen wird: vier Tage Entspannung bei nur einem Tag Arbeitsurlaub.

Wussten Sie, dass laut Statistik die Deutschen am liebsten ihren Urlaub im eigenen Land verbringen? Ob Städtereise nach München oder ein Besuch in Berlin, ein Trip zum Meer oder in die Berge, Deutschland bietet gerade für Kurzurlaube eine fantastische Fülle an interessanten und erfrischenden Reisezielen.

Der PKW ist dabei das meist genutzte Verkehrsmittel, um das Urlaubsziel zu erreichen. Aber auch die Reise mit der Bahn ist hoch im Kurs, obwohl Pannen, Verspätungen und manchmal auch ein unruhiges Kind die Anreise zu einem echten Härtetest gestalten können. Damit Ihnen das nicht passiert, geben wir Ihnen 10 Tipps für lange Fahrten und spendieren eine kleine Packliste.

#1: Starten Sie ausgeruht in den Urlaub!

Wenn Sie vor dem Reisetag rechtzeitig ins Bett gehen, treten Sie Ihre Fahrt garantiert ausgeschlafen an. Und wer ausgeschlafen ist, ist gelassener und entspannter. Kleine Malheurs und Überraschungen werfen Sie weniger schnell aus der Bahn und Kinder können die Anstrengung, lange und still auf einem Autositz zu verharren, besser aushalten.

Zusatztipp: Alle Reisende sollten sich bequem sitzende Kleidung anziehen. Sie kennen das: Bei wem‘s zwickt und kneift, schnell der Ärger greift!

#2: Planen Sie regelmäßige Pausen ein!

Die Daumenregel ist, alle 2 Stunden einen Rastplatz aufzusuchen. Sie können sich die Beine vertreten, etwas snacken und mit ein paar Dehnübungen eine Verspannung vorbeugen. Planen Sie bei langen Strecken mindestens eine große Pause ein. Diese sollte lang genug sein, um die Fahrt kurzzeitig zu vergessen und abzuschalten. Veranstalten Sie mit Ihren Kindern zum Beispiel ein kleines Picknick. Das bringt alle auf andere Gedanken und die Weiterfahrt macht gleich wieder mehr Spaß!

Zusatztipp: Entgegen landläufiger Meinung, sollten Sie bei Müdigkeit unbedingt auf Kaffee verzichten! Nach einem sehr kurzen Energieschub befinden Sie sich anschließend auf einem tieferen Level als vorher. In jedem Fall bei nächster Möglichkeit eine Pause einlegen, Frischluft tanken und mit Bewegung der Müdigkeit den Garaus machen.

#3: Seien Sie kreativ bei Ihrer Routenplanung!

Eine unbekannte Reise treten Sie bestimmt lieber mit einem Navigationsgerät an, oder? Diese Erfindung hat schon so manche Autofahrt erleichtert und in den allermeisten Fällen ist die Nutzung auch vorteilhaft. Dennoch gibt es einen kleinen Haken:

Klein und Groß sehen sich schnell satt an den immer gleichen Autobahn-Raststätten. Planen Sie Ihre Route deshalb vorher und suchen Sie sich für die ein oder andere Pause einen schönen Aussichtspunkt heraus. Statt eines Parkplatzes nehmen Sie einfach eine Ausfahrt und verbringen die Pause in einer schönen Kleinstadt. Definitiv ein Erlebnis, das Ihre Kinder erfreuen wird. Gleichzeitig gibt es neue Gesprächsthemen für die Weiterreise. Mit Ihrer Handykamera – oder noch besser: Sofortbildkamera – können Sie Ihre Erlebnisse auf Ihrer Reise zum Zielort festhalten. Getreu dem Motto: Der Weg ist das Ziel!

Für eine spontane Routenplanung hilft Ihnen natürlich die traditionelle Landkarte, um einen schnellen Überblick über Sightseeing-Spots zu gewinnen.

#4: Denken Sie sich Spiele für Ihre Kinder aus!

Früher oder später kommt sie ja doch: die Langeweile! Der Sitz ist unbequem, die Bäume sehen alle gleich aus und die gerade Autobahn ist alles andere als aufregend. Jetzt heißt es schnell reagieren, bevor die Stimmung kippt. Und das geht bei Kindern am besten, wenn Sie ein kleines Spiel mit ihnen spielen. Am besten sind das natürlich neue, unbekannte Spiele. Es gibt spezielle Reisespiele, damit Karten, Spielfiguren oder -bretter nicht plötzlich unter Sitze rollen können und der Spaß damit vorbei ist. Aber selbstverständlich geht es auch ganz ohne Hilfsmittel. Kinder lieben Ratespiele. Diese kennen Sie noch von früher, oder? Kennzeichen-Bingo. Das Erraten der Farbe des nächsten Autos. Das „A-bis-Z-Spiel“ mit Namen und Tieren oder „Ich sehe was, was du nicht siehst!“

Für die größeren Kids ist Tablet und Handy nicht mehr wegzudenken. Nutzen Sie dieses Wissen und laden Sie gleich coole und sinnvolle Apps für die Fahrt herunter. Im Appstore finden Sie aber auch alte Bekannte, sodass auch schon für das „Auto-Bingo“ eine App entwickelt wurde. Auch die Klassiker von Brett- oder Kartenspiel finden Sie häufig, sodass Sie den wertvollen Platz im Auto anderweitig nutzen können. Unumgänglich: Vergessen Sie auf keinen Fall das passende Ladekabel sowie einen geeigneten KFZ-Adapter!

#5: Erzählen Sie eine Geschichte!

Sie denken sich Geschichten aus. Groß und Klein sind doch immer interessiert, wenn es darum geht, etwas Neues zu erfahren und zu lernen. Weshalb versuchen Sie nicht also, Ihre Geschichte an Ihre Reiseroute anzupassen? Erzählen Sie Ihren Kindern und Mitfahrern doch, welche Gebiete sie durchkreuzen und welche Besonderheiten diese haben. Mit viel Fantasie verbinden Sie sie mit spannenden Geschichten über Helden, Sagen und Legenden. Da vergeht nicht nur bei Kindern die Zeit im Nu, auch erwachsene Mitreisende werden diese Abwechslung dankbar genießen. Diese Art der Beschäftigung kann zudem individuell auf kleine und große Weltenentdecker zugeschnitten werden.

Falls es Ihnen mal an Fantasie fehlt, können wir da nur den „Geschichtenbaukasten“ empfehlen: Über 100 Karten geben Anreize und Ideen, Geschichten auszudenken. Allein oder natürlich auch gemeinsam!

#6: Oder lassen Sie jemanden eine Geschichte erzählen!

Wenn Sie nicht der Geschichten-Erzähler sind oder Ihnen die Zeit für die Vorbereitung fehlt: Greifen Sie zu Hörbüchern und Hörspielen. Auf Musik sollten Sie weitgehend verzichten: Die Rhythmen machen Kinder unruhig und fördern ihren Bewegungsdrang.

#7: Bleiben Sie entspannt: Zugfahren ist auch klasse!

Zugfahren bietet auf langer Fahrt viele Vorteile: Sie können sich zurücklehnen und auf andere Dinge konzentrieren, während ein anderer für Sie die anstrengende Fahrt erledigt. Zeit genug das neueste Buch zu zücken und in ferne Welten zu fliehen. Aber auch bei einer Zugfahrt können Sie eine Verzögerung nicht verhindern. Planen Sie Umstiegszeiten immer mit einem Puffer ein, sodass Sie keine Angst haben müssen, den Anschlusszug zu verpassen. Und sehen Sie es positiv: Verspätung ist Zeit, die Sie gewonnen haben. Nutzen Sie sie zur Entspannung. Sie haben Urlaub! Gönnen Sie sich auf Zugfahrten in jedem Fall eine Sitzplatzreservierung. So entfällt lästiges Suchen und auch wenn Sie den Zug in letzter Sekunde erreichen, müssen Sie sich keine Sorgen machen.

Hier kommt unser kleiner Spartipp: Schauen Sie beim Ticketkauf auch mal in die erste Klasse. Häufig gibt es an Zeiten, an denen weniger Geschäftsleute unterwegs sind – also an Wochenenden und Feiertagen –, besondere Sparangebote der 1. Klasse. Da kommt man teilweise sogar günstiger weg als mit einem 2. Klasse-Ticket. Und man hat mehr Beinfreiheit.

Zusatztipp: Graut es Ihnen beim Bahnfahren vor dem Transport von Gepäck und Kinderwagen? Wer noch mehr Freiheit und Entspannung für die Bahnfahrt sucht, sollte einen Blick auf den Kurierdienst der Deutschen Bahn werfen: Gepäck und / oder Kinderwagen abgeben und am Zielbahnhof wieder in Empfang nehmen. Ganz ohne Geschleppe!

#8: Stau und Verspätung: Bleiben Sie locker!

Verzögert sich Ihre Fahrt durch einen Stau oder verspätet sich Ihr Anschlusszug? Ruhe bewahren. In aller Regel sind Sie am schnellsten, wenn Sie warten, bis sich der Stau auflöst. Die beliebte Stauumfahrung moderner Navigationsgeräte manövriert Sie nicht selten in einen neuen Stau, der dann auf Nebenstrecken und Landstraßen entsteht und sich wesentlich langsamer wieder auflöst.

#9: Vorsicht ist besser als Nachsicht: Denken Sie an Erste-Hilfe-Koffer und Reiseapotheke!

Haben Sie vor der Abfahrt Ihren Erste-Hilfe-Koffer überprüft? Auch Erste-Hilfe-Koffer haben ein Haltbarkeitsdatum! Ist dieses schon abgelaufen, sind Sie verpflichtet, ein neues Set im Auto zu bewahren. Keine Panik – wenn Ihnen etwas fehlt, finden Sie bei uns ein Erste-Hilfe-Nachfüllset nach DIN-Norm.

Zusätzlich sollten Sie Ihre Reiseapotheke auffüllen.  Nichts ist schlimmer als der Abbruch des Kurzurlaubs, noch bevor dieser überhaupt begonnen hat. Und das kann bereits Folge eines ganz kleinen Unfalls sein.

Rüsten Sie deshalb rechtzeitig auf: Hautschutz, Sonnenschutz und Mittel gegen Wundversorgung und Verletzungen sind dabei nur ein kleiner Teil der Reiseapotheke. Denken Sie auch an Medikamente gegen Verdauungsprobleme, Übelkeit, Schmerzen, Erkältung und Fieber. Je nach Bedarf erweitern Sie Ihre Reiseapotheke mit Medikamenten, die Sie oder Familienmitglieder persönlich brauchen. In unserem Shop finden Sie eine detaillierte Auflistung aller benötigten Mittel, die Sie im Bestfall auf Ihre Reise begleiten.

Wenn es schnell gehen muss: In unserem Shop finden Sie komplett ausgestattete Reiseapotheken, die alle wichtigen Mittel zur Erstversorgung enthalten.

Und unser letzter und wichtigster Tipp #10:

Vergessen Sie niemals das Lieblingskuscheltier!


Also packen wir unsere Koffer und nehmen mit:

  • Eine Reiseapotheke, nach Bedarf ergänzt
  • Ein Erste-Hilfe-Set
  • Ladekabel und KFZ-Adapter für Tablet und Smartphone
  • Das Lieblingskuscheltier
  • Genügend Lesestoff
  • Hörspiele und -bücher
  • Der Geschichtenbaukasten
  • Eine Landkarte, um auch etwas abseits der Route zu entdecken
  • Snacks und Getränke
  • Bequeme Kleidung
  • Sofortbildkamera

 

Haben Sie schon ein Reiseziel ins Auge gefasst? Erzählen Sie uns doch in den Kommentaren, wo Sie mit Ihrer Familie entspannen möchten. Wir wünschen Ihnen in jedem Fall ein erholsames langes Wochenende und einen wunderschönen Urlaub.

 

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