Keine Angst vor Erkältung, Übelkeit & Co.

6. September 2017

Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Infekten nach dem Schulstart

Wenn nach den Sommerferien der Alltag wieder losgeht, ist das für alle Familienmitglieder eine Umstellung: Die Kinder haben neue Lehrer und Fächer, die Leistungsanforderungen steigen und die Eltern sorgen sich vor den herbstlichen Infekten, die meist nicht lange auf sich warten lassen. Schließlich gibt es in der Schule reichlich Gelegenheit, sich mit allem Möglichen anzustecken – von Erkältungen über Magen-Darm-Grippen bis hin zu Kopfläusen. Vor allem Alleinerziehende wie ich stehen dann vor der Herausforderung, nicht nur kranke Kinder versorgen zu müssen, sondern auch sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen. Krank zu werden kann man sich einfach nicht leisten.

Kinder stark machen

Natürlich lassen sich Infekte nicht vermeiden. Aber ich glaube daran, dass eine gesunde Ernährung und Sport wesentlich dazu beitragen, Kinder stark und widerstandsfähig zu machen. Deshalb gibt es bei uns zuhause neben der heißgeliebten Pizza viel Obst und Gemüse. Körperlich fit halten wir uns, indem wir bei jedem Wetter Fußball spielen – meine Jungs im Fußballverein und ich beim Freizeitkick in der Altherrenmannschaft. Abgesehen davon, dass die sportliche Betätigung uns allen gut tut, halte ich das abwechselnde Frieren, Schwitzen und auch mal Nasswerden für ein wirkungsvolles Training unserer Abwehrkräfte.

Druck rausnehmen

Stark sollte aber nicht nur das Immunsystem sein. Auch die Psyche entscheidet darüber, wie angreifbar man ist. Das gilt auch für Schulkinder, die heute mit Ganztagsunterricht und G8 klarkommen müssen. Um den Druck bei meinen Söhnen rauszunehmen, haben sie neben der Schule nur den Fußballverein. So haben sie noch genug Zeit, um Kumpels zu treffen, gemeinsam zu spielen und sich auch mal zu langweilen. Außerdem habe ich mir in Sachen Schulnoten eine gewisse Gelassenheit angeeignet. Mir ist es wichtiger, dass meine Kinder beim Stoff mitkommen, als dass sie Einsen nach Hause bringen. Und wenn es mal eine Fünf wird, dann schauen wir nach vorne und überlegen gemeinsam, wie wir das Ruder rumreißen können.

Hände waschen

Weniger locker bin ich bei der Vermittlung der wichtigsten Regel zum Schutz vor Infektionen, und die heißt: Hände waschen! Heute weiß man, dass bis zu 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten über die Hände übertragen werden. Wer kranken Schulkameraden also nicht die Hand gibt und sich nach jedem Toilettengang die Hände gründlich wäscht, senkt das Risiko, sich eine Erkältung oder Magen-Darm-Grippe einzufangen.

Und wenn es doch passiert?

Auch, wenn man vieles dafür tun kann, das Infektionsrisiko zu senken: Vermeiden kann man Krankheiten natürlich nicht. Bei der Behandlung von Husten, Erbrechen & Co habe ich mit einer Kombination von Hausmitteln und einfachen, aber sehr wirksamen Medikamenten gute Erfahrungen gemacht:

  • Erkältung:
    Bei verstopften Nasen schwöre ich auf das Inhalieren von Salzwasser. Dafür verwende ich spezielles Inhalationssalz. Husten lässt sich wunderbar mit Säften auf pflanzlicher Basis lösen. Auch bei Hustenstillern, die für einen erholsamen Schlaf unverzichtbar sind, bevorzuge ich wegen der guten Verträglichkeit natürliche Präparate.
  • Magen-Darm-Grippe:
    Was raus muss, muss raus. Wenn sich Magen und Darm erst mal ihres Inhalts entledigt haben, geht es meist schnell besser. Dann ist es wichtig, dem Körper Verlorenes wieder zuzuführen, am besten durch Tee mit Traubenzucker und Elektrolytlösung. Als erste feste Nahrung gibt es später Salzstangen oder Zwieback – aber immer schön langsam essen!
  • Kopfläuse:
    Sobald in den Klassen meiner Jungs ein Fall von Kopfläusen bekannt wird, verwenden wir alle vorbeugend spezielle Shampoos und Haarsprays. Hat es ein Kind dennoch erwischt, behandle ich es sofort mit einer Lösung auf Silikonbasis. Die gibt es inzwischen als „Express“-Variante, die man nicht mehr über Nacht einwirken lassen muss. Wichtig ist nur, dass man die Behandlung nach 9 Tagen wiederholt.

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